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Das Ökomuseum des Tals der Aït Bougmez

Im Herzen des Tals der Aït Bougmez bietet das Öko-Museum ein wertvolles Fenster in die Kultur, Geschichte und den Alltag der Amazigh-Gemeinschaften. Konzipiert als Ort der Weitergabe, versammelt es Objekte, Know-how und Geschichten, die von der tiefen Beziehung zwischen den Bewohnern und ihrem Territorium zeugen. Hier erzählt jedes Stück von einer Art zu leben, zu bauen und zu kultivieren und lädt den Besucher ein, ein authentisches und lebendiges Erbe zu entdecken.

Die Wand des Ökomuseums im Ait-Bougemez-Tal zeigt verschiedene traditionelle Hufschmiede- und Amazigh-Landwirtschaftswerkzeuge, darunter Eselseisen, Hämmer und Nägel, mit illustrativen Fotos.

Gedächtnis des Tals

Ein Land der Geschichte und des Know-hows

Fünf alte traditionelle marokkanische landwirtschaftliche Werkzeuge aus Holz und Metall hingen an einer Wand im Ökomuseum des Ait-Bougemez-Tals mit der Inschrift „Bau- und Reparaturwerkzeuge“.

Eingebettet im marokkanischen Hohen Atlas ist das Tal der Aït Bougmez, auch das glückliche Tal genannt, die Wiege der Berberstämme der Berge. Etwa vier Stunden von Marrakesch entfernt, erstreckt es sich über fast 30 km zwischen 1.800 und 2.200 Metern Höhe, umgeben von Gipfeln wie dem Wawgoulzate und dem M’Goun, dem zweithöchsten Gipfel Marokkos.

Das Tal beherbergt mehr als 15.000 Einwohner, verteilt auf etwa zwanzig Dörfer. Im Herzen dieses Mosaiks des Lebens verkörpert das auf 2.100 Metern gelegene Dorf Zawyat Oulmzi die Seele des Tals: Gastfreundschaft, Einfachheit und Verbundenheit mit der Erde.

Das Innere des Ökomuseums Vallée Heureuse mit traditionellen marokkanischen landwirtschaftlichen Holzwerkzeugen an den Wänden und einer Holzkonstruktion in der Mitte des Raums im Aït Bougmez-Tal, marokkanischer Hochatlas, ist einen Besuch wert.

Ein Ort des Eintauchens und der Weitergabe

Untergebracht in einem alten Bauernhaus, das mehr als zwei Jahrhunderte alt ist, lässt das Ökomuseum den Besucher in den Alltag der Berber eintauchen.
Frauen weben traditionelle Teppiche, der Dorfführer teilt sein Wissen und einen Minztee, während die Stimmen der Nachbarn um die Lehmwände hallen.

Als wahrer Ort der Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart bietet das Ökomuseum ein aufrichtiges Eintauchen in die Amazigh-Kultur.Eine Erfahrung des Zuhörens, des Austauschs und der einfachen, menschlichen Entdeckung, die tief im Tal verwurzelt ist.

Innenraum des traditionellen Amazigh-Ökomuseums mit an den Wänden hängenden landwirtschaftlichen Geräten aus dem Bougemez-Tal, Weidenkörben und steinernem Mühlstein auf einer Steinstütze.

Von der Idee zur Eröffnung

Das Ökomuseum Tal der Bougmez ist zunächst ein etwas verrücktes Projekt.
Geboren im Dorf Zawyat Oulmzi, dem letzten und zweifellos authentischsten des Tals, entstand es aus dem Wunsch, einen Ort der Begegnung zwischen den Bewohnern von hier und den Besuchern von anderswo zu schaffen. Das Ziel war immer klar: das uralte Know-how und die Berberkultur aufzuwerten und einen gemeinsamen Stolz auf diese gemeinsame Identität zu wecken, um sie weiterzugeben und Anerkennung zu finden.

Aber in diesen Landen wird das Abenteuer gemeinsam erlebt. Es hätte ohne ein leidenschaftliches und eng verbundenes Kollektiv nicht das Licht der Welt erblicken können: Saïd, Pauline, Ahmed, Claire, Brahim sowie die Bewohner von Zawyat Oulmzi, alle Akteure desselben Traums.

Titel Die Entstehung des Ökomuseums erfolgte in drei Phasen:

    • April bis Juli 2015 — Renovierung des Hauses, Sammeln von Objekten und museografische Ausarbeitung: Auswahl der Themen, der Präsentationsmedien und der pädagogischen Werkzeuge.
    • August 2015 — Einrichtung und Szenografie: Aufbau der Ausstellungsräume und Auswahl der Inhalte, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln sollen.
    • September 2015 — Einweihung und offizielle Eröffnung des Ökomuseums Tal der Bougmez für Besucher.
Das Innere des Ökomuseums Vallée Heureuse mit traditionellen marokkanischen landwirtschaftlichen Holzwerkzeugen an den Wänden und einer Holzkonstruktion in der Mitte des Raums im Aït Bougmez-Tal, marokkanischer Hochatlas, ist einen Besuch wert.
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